Wiedervernässung des Ampermooses - Ende einer unendlichen Geschichte in Sicht?
München (04. April 2012). Das Ampermoos, mit einer Fläche von ca. 600 ha eines der wichtigsten Niedermoore Deutschlands, soll nun endlich nach über 25 Jahren zähen Ringens wieder vernässt werden.

Wie der Antwort auf eine Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Martin Runge durch die Bayerische Staatsregierung zu entnehmen ist, soll noch 2012 mit der Anhebung des Grundwasserspiegels durch den Bau einer Sohlschwelle im Ampermoos in der wasserarmen bzw. kalten Jahreszeit begonnen werden. 2011 wurden alle notwendigen Untersuchungen zum Bestand der Flora und Fauna abgeschlossen. Auch die Finanzierung - Kosten für das das Projekt: rund eine Million Euro - durch den Freistaat Bayern mit Kofinanzierung durch die Europäische Union ist laut Antwort des Staatsministeriums für Umwelt und Gesundheit geklärt.
Martin Runge: „Zeit wird’s! Bereits in den 80er Jahren des letzten Jahrhunderts wurde bekanntlich für das Ampermoos ein Pflege- und Entwicklungsplan erstellt, es wurde viel verwaltet und viel gebremst, die Realisierung des Projektes ließ schon viel zu lange auf sich warten.“



Landkreis Fürstenfeldbruck


(09.03.2012) Die Pläne der Bundesregierung zur Kürzung der Solarförderung sorgen bei zahlreichen Handwerksbetrieben und mittelständischen Unternehmen in Bayern für einschneidende Einbußen und nehmen diesen jegliche Planungssicherheit. Auch wenn die angedrohte Kürzung nun vom 9. März auf Anfang April verschoben werden soll, hat allein die Ankündigung zu einer Stornierungswelle wie selten zuvor in der deutschen Wirtschaft geführt. Der Freistaat ist hier besonders betroffen, da ein großer Teil der ca. 100.000 bundesweiten Arbeitsplätze in Bayern angesiedelt ist.