Martin Runges Wahlprogramm, seine Schwerpunkte sowie
seine Agenda für die nächsten Jahre im Landtag.
Wichtiges Anliegen war und ist Martin Runge, vor Ort präsent zu sein mit landes-, bundes- und europapolitischen Themen und diese Themen mit der Kommunalpolitik zu verknüpfen.

Grundsätzlich sieht er sich als Generalist. So reichen die im Landtag von ihm „besprochenen“ Themen vom Mittelstandsförderungsgesetz, über Korruption und Bekämpfung derselbigen, Strompreise und Kernenergie, Kommunale Selbstverwaltung und Kommunale Daseinsvorsorge, Informationsfreiheit und Presserecht bis hin zur Föderalismusreform, zum EU-Grundlagenvertrag und zur EU-Strukturpolitik. Weitere Schwerpunkte seiner Landtagsarbeit: Verkehr, Wirtschaftspolitik, Globalisierung und Eine-Welt-Politik, Mobilfunk/Elektrosmog etc.
1. Oktober 2008
Die neue GRÜNE Fraktion
19 Abgeordnete ziehen in den Landtag ein

Nach ihrem bislang besten Wahlergebnis (9,4%) ziehen die Grünen mit vier zusätzlichen Mandaten ausgestattet in den Bayerischen Landtag ein. Mit Ausnahme von Ruth Paulig, die sich nach der letzten Legislaturperiode aus der aktiven Landespolitik verabschiedet hat, ist die komplette Fraktion wieder im Maximilianeum vertreten. Verstärkt wird die grüne Truppe durch die Rückkehr von "alten Landtagshasen" wie Sepp Daxenberger, Theresa Schopper und Susanna Tausendfreund. Erstmals gewählt wurden die beiden grünen Newcomer Thomas Gehring (Blaichach, Wahlkreis Schwaben) und Ludwig Hartmann (Landsberg, Wahlkreis Oberbayern).
Im Bayerischen Landtag werden Die GRÜNEN auch in der kommenden Legislaturperiode für ihre Ziele aus der Opposition heraus kämpfen und hartnäckiger Kontrolleur und Antreiber der Staatsregierung sein. Eine Koalition mit der CSU in dieser Legislaturperiode wäre nicht tragbar. Zwar dürfen alle vom Wechsel träumen, ja diesen herbei fordern. Koalitionsspekulationen in Richtung Schwarz-GRÜN sollten sich für die GRÜNEN jedoch zumindest für die nächsten Jahre verbieten. Auf vielen inhaltlichen Feldern trennen Welten die GRÜNEN von der Union und vor allem von der CSU. Zwar steht zu erwarten, dass sich diese im Zweifels- und Notfall als sehr windschnittig, ja wendig erweisen wird. Doch geht es nicht an, mit einer Partei zu koalieren, die Mehrheiten gewinnen will auf Kosten von Minderheiten und die bei ganz rechts außen zu punkten versucht, koste es was es wolle. Vor allem gilt es aber, den CSU-Filz im ganzen Land erst auf- und dann wegzureißen. Und das funktioniert eben nicht mit der CSU, sondern nur gegen sie.
Landtagswahl 2008: Ergebnisse der GRÜNEN in Oberbayern