Dr. Martin Runge, MdL
Kreis- und Gemeinderat seit 1984
wirtschafts-, verkehrs- und europapolitischer Sprecher
der Fraktion von BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN im Bayerischen Landtag

Sonnenblime
 

Martin Runge

Themen im Landkreis

Gröbenzell

 

GRÜNE für Klimawechsel im Landkreis

Seit über 20 Jahren sind die GRÜNEN im Landkreis präsent. Bei den Kommunalwahlen am 18. März 1984 kandidierten DIE GRÜNEN oder Grüne Unabhängige Listen (GUL) in den Gemeinden Germering, Fürstenfeldbruck, Gröbenzell und Puchheim und erreichten Wahlergebnisse zwischen 5,2 % in Germering und 8,5 % in Gröbenzell. Bei der Kreistagswahl kam die GUL auf 6 % der Stimmen und zog mit 4 Sitzen in den Kreistag ein.

In all diesen Jahren haben DIE GRÜNEN viele Akzente in der Kreispolitik gesetzt, haben für Umweltschutz, sozialen Ausgleich und einen lebenswerten Landkreis gekämpft und Vieles vorangebracht, konnten aber bisher nur einen Teil von dem verwirklichen, was wichtig und wünschenswert ist. Das Ziel ist immer mehr grüne Ideen und Projekte im Kreis umzusetzen, für eine ökologische, soziale und weltoffene Politik im Landkreis.

Bei der Kommunalwahl 2008 konnten die GRÜNEN im Landkreis Fürstenfeldbruck die Zahl der Mandate in den Gemeinde- und Stadträten und im Kreistag von 25 auf 42 Mandate steigern. DIE GRÜNEN im Landkreis Fürstenfeldbruck sehen das Wahlergebnis keinesfalls als Ruhekissen, sondern als Ansporn für weitere Aktivitäten. GRÜNE Themen und Anliegen wie der Schutz der Bürger- und Bürgerinnenrechte, bessere und gerechtere Bildung, sozialer Ausgleich und selbstverständlich Natur-, Umwelt- und Klimaschutz brauchen auf allen politischen Ebenen möglichst viele starke GRÜNE Verfechter.

Beate Walter-Rosenheimer und Martin Runge für den Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN: „Mit großer Freude haben die GRÜNEN im Landkreis Fürstenfeldbruck das Ergebnis der Kommunalwahl aufgenommen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, bei allen Helferinnen und Helfern und bei allen GRÜNEN KandidatInnen.“

Ergebnis der Kommunalwahl 2008: GRÜNE im Landkreis steigern Zahl ihrer Mandate von 25 auf 42 – Riesenerfolg und Ansporn für die Kreisgrünen

Zum Ergebnis der Kommunalwahl 2008 erklären Beate Walter-Rosenheimer und Martin Runge für den Kreisverband von Bündnis 90/DIE GRÜNEN: „Mit großer Freude haben die GRÜNEN im Landkreis Fürstenfeldbruck das Ergebnis der Kommunalwahl aufgenommen. Die Steigerung von 25 auf 42 Mandate in den Gemeinde- und Stadträten und im Kreistag ist die Antwort auf die kontinuierliche, ideen- und kenntnisreiche Arbeit in den Räten und auf einen engagierten, inhaltsbezogenen Wahlkampf. DIE GRÜNEN im Landkreis Fürstenfeldbruck sehen das Wahlergebnis keinesfalls als Ruhekissen, sondern als Ansporn für weitere Aktivitäten. GRÜNE Themen und Anliegen wie der Schutz der Bürger- und Bürgerinnenrechte, bessere und gerechtere Bildung, sozialer Ausgleich und selbstverständlich Natur-, Umwelt- und Klimaschutz brauchen auf allen politischen Ebenen möglichst viele starke GRÜNE Verfechter. Ein Ziel des Kreisverbandes ist es, jetzt auch Tritt zu fassen im westlichen Landkreis, das heißt, dort mehr Mitglieder und UnterstützerInnen zu gewinnen, Ortsverbände zu gründen, um dann das nächste Mal auch im „Wilden Westen“ des Landkreises mit mehr Listen antreten zu können.

Der Kreisvorstand bedankt sich ganz herzlich bei allen Wählerinnen und Wählern, bei allen Helferinnen und Helfern und bei allen GRÜNEN KandidatInnen.“

Bemerkenswertes im Gesamtwahlergebnis:

Nicht nur massiver Zuwachs in der Zahl der Mandate, sondern mit Abstand die höchste Frauenquote und im Durchschnitt die „jüngsten“ Fraktionen.

Uns GRÜNEN im Landkreis gelang es nicht nur die Anzahl der Mandate im Kreistag, in den Gemeinde- und Stadträten annähernd zu verdoppeln. Nein, das Ergebnis der Kommunalwahl 2008 zeigt auch, dass die grünen Fraktionen in den Räten im Durchschnitt die „jüngsten“ Fraktionen sind und dass die GRÜNEN die mit Abstand höchsten Frauenquoten aufweisen. Fast zwei Drittel der im Landkreis errungenen Mandate sind von/mit Frauen besetzt (26 von 42), im Kreistag beträgt die Frauenquote der grünen Fraktion 70 % und im Germeringer Stadtrat sogar 80 %. Die Begrifflichkeit „jung“ ist hier selbstverständlich in Relation zu den anderen zu sehen. Aber wir haben unserer Meinung nach mit Bandbreiten etwa im Kreistag zwischen 22 und 60 Jahren eine recht gesunde Mischung. Mit zehn grünen VertreterInnen im Kreistag sind wir ganz vorne mit dabei in Bayern (KT Freising 12, Stadtrat München 11, KT München Land, Starnberg und FFB 10 Mandate). Auch was die Zahl der Mandate insgesamt anbelangt, zählen wir zu den erfolgreichsten Kreisverbänden.

Nachfolgend die Ergebnisse und die Mandatszahl im Einzelnen und die Zugewinne bei den Mandaten:

  % Mandate Zugewinn
Eichenau 11,49 % 3 +3
Fürstenfeldbruck 8,99 % 4 +2
Germering 13,57 % 5 +2
Gröbenzell 21,31 % 5 +1
Kottgeisering 12,98 % 2  
Landsberied 15,71 % 2 +1
Maisach 11,27 % 3 +2
Olching 10,00 % 3 +1
Puchheim 11,28 % 3 +1
Kreistag 13,79 % 10 +3

Einsamer Spitzenreiter in den Wahlergebnissen ist Gröbenzell mit 21,31% bei der Gemeinderatswahl und sogar 23,50 % bei der Kreistagswahl, gefolgt bei der Kreistagswahl von Grafrath mit 21,09 % (GR 10,77 %), Landsberied bei der Gemeinderatswahl mit 15,71 % (KT 15,5 %) und Germering bei der Stadtratswahl mit 13,57 % (KT 13,9 %). Die Ergebnisse bei der Kreistagswahl lagen fast durchgehend über den eh schon erfreulich hohen Ergebnissen bei den Gemeinde- und Stadtratswahlen. Auch bei der Landratswahl konnten wir massiv zulegen (von 5.869 auf 12.751 Stimmen, d.h. von 6,71 % auf 14,41 %). Beachtlich bis hin zu bemerkenswert gut war auch das Abschneiden unserer sechs Bürgermeister- bzw. OB-KandidatInnen, wobei hier das Ergebnis von Johann Märkl in Landsberied, immerhin eine der „schwärzesten“ Gemeinden im Landkreis, mit 35,29 % heraussticht.


Die GRÜNEN im Landkreis haben nicht gegeizt mit Wahlkampfaktivitäten, v.a. mit Veranstaltungen, mit Infoständen und mit Material. Es gab in jedem Ort mit OV mindestens eine Abendveranstaltung des Kreisverbandes. Auch die Ortsverbände selber boten jede Menge an Veranstaltungen. Hervorheben möchten wir die etwas "unkonventionellen" Angebote wie den Volkstanzabend in Mammendorf, den Weihnachtsgeschenkeflohmarkt in Puchheim, die Ausstellung und Vernissage sowie den Gesundheitstag in Gröbenzell, allesamt große Erfolge. Seitens der „Parteiprominenz“ fanden die Kreisgrünen Unterstützung in ihrem Wahlkampf vor Ort durch Jürgen Trittin, Claudia Roth, Dr. Toni Hofreiter, Theresa Schopper, Sepp Daxenberger und Barbara Rütting.

 

 


Mittwoch, 29.04.2009